FLOWSENMAHOUSEN

Geschichten aus Polen

Spieletest: Dreamcast Collection für Xbox 360

So. zurück in heimischen Gefilden habe ich mal wieder meine Xbox 360 angeworfen und meine neueste Errungenschaft ausprobiert. Habe heute für nen Zehner die Dreamcast Collection erworben. 4 ehemalige Dreamcast-Spiele sind darauf enthalten und ich habe heute in alle mal ein bisschen reingespielt. Wobei die Betonung auf “ein bisschen” liegt. Und warum kauf ich sowas? Nun, ich fand damals den Dreamcast recht cool, hatte ihn aber nie. Und wenn ich für das bisschen Geld dann gleich mal in 4 Dreamcast-Klassiker reinschnuppern kann, warum nicht?

Also, zu den einzelnen Games. 

Sonic Adventure
Wohoo! Sonic! Der flotte Igel läuft rum, erlebt Zwischensequenzen, löst Rätsel und findet Levels, in denen er dann so richtig abspeeden kann. Die Kollisionsabfrage und die Steuerung unterbinden das RICHTIGE abspeeden aber recht erfolgreich. Und die Kamera ist auch nervig. Insgesamt ganz nett, aber dann doch eher so mittel. Schade.

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Crazy Taxi
Klassiker. Als verrückter Taxifahrer wie bekloppt durch die Gegend brettern. Für ne schnelle Runde zwischendurch immer wieder mal schön.

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Space Channel 5: Part 2
Okay. Also wenn ich’s richtig verstanden habe, gibt es da eine Dame mit dem schönen Namen Ulala. Die hat eine Fernsehshow, in der sie dann gegen böse, außerirdische Mächte antritt. Tanzend. Und schießend. Oder so. Und natürlich muss man für gute Quote ordentlich ackern. Wenn die nämlich in den Keller geht, hat man verloren. Indem man die von den Bösewichten vorgegebenen Tanzkombinationen im richtigen Rhythmus nachahmt, kassiert man Punkte. Irre Angelegenheit also, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Ein extrem gut inszeniertes und unterhaltsames Spiel! Volltreffer!

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Sega Bass Fishing
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA. Ein Angelspiel.

Man sucht sich seinen Angelplatz und den Köder aus und dann geht die Action los. Sobald ein Fisch anbeißt, drückt man wild irgendwelche Knöpfe und früher oder später ist der Job erledigt. Stundenlangen Spielspaß prophezeihe ich damit jetzt mal nicht.

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Mein Fazit
Eine Niete, eine Halbniete und zwei gute Spiele für 10 Euro also. Kann man machen. Läuft.

Do widzenia

Tja, so schnell kann’s gehen. Ich sitze hier auf gepackten Koffern in Lublin, morgen geht dann der Zug nach Warschau. Und dann flieg ich auch schon wieder nach Hause. Mensch, die Zeit vergeht! 

Dankeschön an alle, die hier mal vorbeigelesen haben. Hat Spaß gemacht, ein bisschen Tagebuch zu führen. Vielleicht gibt es später noch einen ausführlicheren Fazit-Artikel. Vielleicht aber auch nicht. Es bleibt also spannend.  

Man sieht sich!

Django Unchained

Ich habe am Wochenende den neuen Tarantino-Film im Kino gesehen und er hat mir wirklich gut gefallen. Spannend und unterhaltsam. Hier meine Top 10 Liste zum Film:

  1. Die Musik. Klasse Mix!
  2. Die Cameos
  3. Die deutschsprachigen Anspielungen
  4. Das wackelnde, große Zahnmodell auf dem Wagen von Dr. King Schultz
  5. Die komplette Kapuzen-Szene
  6. Die Outfits
  7. Djangos Showdown
  8. Die Rollen/das Spiel von Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson
  9. Dr. King Schultz mit seiner Badass-Anfangsszene
  10. ABSOLUT TOP: Die wunderbar ästhetischen Shots vom “Bier einschenken”.

Transnistrien?

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Ich besitze nun einen transnistrischen Rubel. Die Geschichte, wie ich an den gekommen bin, ist eigentlich recht gewöhnlich. Deswegen poliere ich sie ein wenig auf. 

Einhörner brachten den Rubel zu mir. Sie flogen über Lublin, klopften höflich an und legten den Schein auf den Tisch. Nach einem Kaffee und einem netten Plausch ging es dann weiter für die Kollegen. Habe leider vergessen, ein Gruppenfoto zu machen.

Das ist also die Währung der Transnistrischen Moldawischen Republik, kurz: Transnistrien. Die haben sich 1991 für unabhängig erklärt und gehören zur Gemeinschaft der nicht anerkannten Staaten.

Danke, liebe Einhörner!

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Schnee (mit farbigen Bildern! Ohne 3D!)

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Man merkt schon, bei mir geht ganz schön die Post ab. Deswegen ist gerade auch Schnee DAS Thema. Heute habe ich die ganze Schönheit der weißen Flocken mal fotografisch festgehalten.

Außerdem war ich heute mit meinem Chor im Fernsehen auf TVP Polonia zu sehen: Ein Gottesdienst in der Lubliner Uni-Kirche wurde live (?) übertragen. Meine Karriere im Fernsehen ist zum Greifen nah!

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Schnee und Gesang

Es schneit und Polen! Und zwar nicht zu knapp. Heute hat’s den ganzen Tag ordentlich die weiße Pracht vom Himmel geballert. Außerdem habe ich heute wieder mit dem Chor gesungen und werde das Morgen nochmal tun. Dann gibt’s auch wieder Fotos. Vom Schnee und vom Gesang. Gut Nacht!

Spanischer Festtagsschmaus

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Heute Mittag war ich bei den Spaniern zu einer kleinen Pyjama-Party eingeladen. Es gab Roscón de Reyes. Dieses Gebäck isst man unter anderem in Spanien am 6. Januar. Dazu gab’s heiße Schokolade. Yummy!

Back im Game

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Happy new year! 2013 wird der Hammer! Und ich bin wieder zurück in Lublin. Demnächst gibt es hier also auch wieder tolle Sachen zu lesen!

Feierabend

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So. Morgen geht’s nach Hause. Und hier geht’s dann nach Silvester weiter. Danke fürs Lesen und bis dann! Frohe Weihnachten! Prost, Neujahr!

Weihnachtskonzertfeier

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Huch, was ist denn da passiert?! Da hat ja jemand mit Paint Photoshop einen Weihnachtsmann aus mir gemacht. Hihi.

So, meine Weihnachtsferien rücken näher. Am Freitag reise ich vom schönen Polen wieder ins schöne Bayern. Eines der  Highlights in der letzten Woche vor dem Abflug war sicherlich die große Weihnachtsfeier an der Uni. Erst mit dem Chor auftreten, dann mit dem Chor feiern. Das war die Devise.

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Der Auftritt lief wirklich gut, sogar die polnischen Texte der Weihnachtslieder hatte ich halbwegs drauf.

Nach der letzten Note ging’s dann aber schnurstracks zum Umziehen und danach zur Party in einen fix umfunktionierten Uni-Raum. Die Polen sangen Weihnachtslieder und es gab ein leckeres Buffet.

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Und ich habe einen tollen Brauch kennengelernt. Jeder bekam eine Oblate in die Hand gedrückt und ist damit von Mensch zu Mensch spaziert. Dann hat man sich gegenseitig alles gewünscht, was man sich zum Fest eben so wünschen will und anschließend jeweils eine kleine Ecke von der Oblate des Gegenübers abgebrochen und verspeist. Ein schöner Brauch. Und ein wirklich schöner Abend.

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(Bei dem Bild habe ich auch ein kleines bisschen mit Paint Photoshop und Helligkeit und Kontrast und solchen Späßen rumgespielt, damit es lesbar wird und okay aussieht.)

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Beim Heimgehen wurde mir noch mit Verschwörerblick ein Schluck Wodka kredenzt. Aber heimlich, weil ja in der Uni. Aus dem Tetrapack. Ich mag meinen Chor hier.

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